Zwischen dem 15.04. und 17.04.2019 reiste eine Gruppe von 12 Jugendlichen im Alter von 16 bis 21 in die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, nachdem sich in einem ersten Treffen gemeinsam auf die Fahrt vorbereitet wurde. In dem Treffen wurden Fragen entwickelt, die aus Sicht der Teilnehmenden während der Zeit in der Gedenkstätte im Mittelpunkt stehen sollten.

Die „Spurensuche“ in die Vergangenheit beschäftigte sich mit Fragen an die Zeit des Nationalsozialismus, den Verbrechen und den Schicksalen von Menschen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden und wie sich an die Zeit erinnert wurde und wird. Insbesondere die bewegende Geschichte des Ortes, die durch verschiedene Nutzungsinteressen bestimmt war, war dabei eine zentrale Frage.

Die historisch-politischen Fragestellungen waren mit einem Videoprojekt gekoppelt, in dem die Teilnehmenden eigenständig zwei Filme produzierten.

Die pädagogische Aufarbeitung in der Gedenkstäte wurde durch die Gedenkstättenpädagogin Swenja Granzow-Rauwald unterstützt.

Am ersten Tag stand der historische Ort im Mittelpunkt. Nach einer kurzen Einführung erarbeiteten die Teilnehmer*innen in Kleingruppen einen Rundgang, in dem sie einzelnen Stationen vorbereiteten und die Gruppe anschließend gemeinsam die Gedenkstätte erkundeten und sich im Wechsel Inforationen zu spezifischen Orten und Ereignissen vermittelten.

Am zweiten Tag stand zunächst die Reflexion des Vortages im Zentrum und im Anschluss die Entwicklung von filmischen Ideen. Gemeinsam wurde zwei Storyboards erarbeitet und erste Filmarbeiten umgesetzt.

Der dritte Tag widmete sich überwiegend der Erarbeitung der Filme. Neben den Videoaufnahmen wurden durch die Teilnehmenden Texte entworfen und zu spezifischen Aspekten recherchiert.

Am Ende der Reise waren zwei Kurzfilme fast finalisiert. Die letzten Bearbeitungen setzen die Teilnehmenden in einem Nachbereitungstreffen um.

Für alle Beteiligten waren die drei Tage sehr bewegend und erkenntnisreich, wobei zwei interessante Kurzfilme entstanden sind, aber seht selbst…:

Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von soziale Bildung e.V. zur Verfügung gestellt.

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