Berlin will 2030 eine Smart City sein. Wie aber sehen Freizeit und Arbeit in einem vernetzten Alltag aus? Welche klugen Anwendungen und Geräte machen das Leben für Einzelne*n und Gesellschaft bequemer und angenehmer? Wie gestaltet sich die Beziehung zwischen Menschen und Robotern? Auszubildende der Louise-Schroeder-Schule setzten sich vom 3. bis 7.Juni mit Fragen zu „Mensch-Maschine-Möglichkeiten. Leben in einer smarten Welt“ auseinander.

Zum Beispiel könnten selbst fahrende Autos zum Alltag gehören – welche Vor- und Nachteile die mit sich bringen würden, visualiserten Teilnehmende der Comic-Werkstatt. Andere Teilnehmende dieser Werkstatt kooperierten mit den Maker*innen und entwarfen und realisierten zusammen ein interaktives Comic zu einer vernetzten Welt.

Beim Berühren der metallischen Bildelemente wird ein Audiokommentar zum Bild hörbar.
Backstage: Verkabelung mit Rechner und mit über Scratch programmiertem MakeyMakey

Flugdrohnen könnten 2030 zum Beispiel Feuer löschen und so durch intelligente Programmierung eine große Hilfe darstellen. Den Prototyp „Feedro“ bauten Teilnehmende aus beiden Werkstätten zusammen und erklärten seine Funktionsweise in einem Film:
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„Feedro“- der Erklärfilm
Feedro- der Prototyp

Eine weitere Gruppe aus der Maker-Werkstatt erarbeitete ein interaktives Quiz: „Was ist eigentlich ein Smart Home?“

Die Beziehung zwischen Menschen und Robotern, Fragen nach Gefühlen, nach Regeln/Gesetzen und nach dem Umgang miteinander standen im Mittelpunkt der Theatergruppe. Ergebnisse ihrer Recherchen und Diskussionen thematisierten sie in ihrer Abschlusspräsentation in Form von Theatersport – in Interaktion mit dem Publikum: Roboter und Mensch – wer bestimmt hier eigentlich wen?
Wer ist Mensch, wer ist Roboter? Das lässt sich in der gemeinsam mit der Multimedia-Werkstattgruppe erarbeiteten Station „Tischtennis“ und in der von Multimedia-Teilnehmenden realisierten Station „Garten“ des Digiwalks „Smartes wannseeFORUM“ nur durch aufmerksames Betrachten feststellen.
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„Garten“ Station im Digiwalk „Smartes wannseeFORUM“

Wie sieht in einer Smart City Berlin das wannseeFORUM im Jahr 2030? In einem Kooperationsprojekt von allen Werkstattgruppen entstanden dazu in der Einführungsphase Ideen von der Gesichtserkennung über den Stimmungssensor mit Kuchenausgabe für gute Laune bis zu Garten- und Tischtennis-Roboter. Zu finden sind sie in einem multimedialen Digiwalk mit Video-, Audio-Beiträgen, Zeichnungen und Texten, der per App von Gästen der Stiftung wannseeFORUM vor Ort gespielt werden kann. Die Multimedia-Werkstatt fügte den ersten Stationen weitere hinzu wie z.B. die Zeitmaschine oder Cyborgs als Dozent*innen.

Wie nah die Zukunft schon ist, zeigten in allen Werkstattgruppen Recherchen zu aktuellen Entwicklungen in Technik, Alltag, Politik und Gesellschaft. Nachrichten-Meldungen in der Seminarwoche zu Datenschutz und smarten Geräten wie Sprachassistenten machten allen gegenwärtig, wie wichtig die Auseinandersetzung mit Digitalisierungsprozessen ist. Das Thema bleibt aktuell – auch im wannseeFORUM.

Impressionen aus dem Seminar: Wir weisen darauf hin, dass durch den Klick auf das mit Flickr verlinkte Bild und die Bildunterschrift Daten an Flickr übermittelt werden, siehe Datenschutzerklärung

Dreharbeiten zu „Garten“

Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Stiftung WannseeForum zur Verfügung gestellt.

Das Seminar fand statt im Rahmen der Mitarbeit im Programm „Politische Jugendbildung im AdB“ in  der Projektgruppe „Digitale Medien und Demokratie“ .

Die Stiftung wannseeFORUM ist anerkannter Träger der Bundeszentrale für politische Bildung.

Anerkannter Bildungstraeger_cmyk_gr

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